Keltisches Horoskop

Das geheimnisvolle Volk der Kelten war einst über ganz West- und Mitteleuropa verbreitet und lebt noch heute als Minderheit in Schottland, Wales, Irland und der Bretagne. Da die Kelten aufmerksame Beobachter der Natur waren, wird ihnen ein Horoskop zugeschrieben, das angeblich lange vor unserer Zeitrechnung von ihren Druiden geschaffen wurde.

Dieses Horoskop gibt das Jahr als einen Kreis wieder, der aus 21 unterschiedlichen Bäumen besteht, bei denen es sich um Apfelbaum, Ulme, Tanne, Pappel, Zypresse, Linde, Kiefer, Ahorn, Eiche, Eberesche, Ölbaum, Esche, Nussbaum, Buche, Feigenbaum, Weide, Kastanie, Haselbaum, Birke, Hainbuche und nicht zuletzt um den Zürgelbaum handelt, der oft fälschlicherweise als Zeder widergegeben wird.

Die Kelten sollen ein ganzes Jahr in zwei Halbjahre gegliedert haben, in denen insgesamt 17 Bäume jeweils einmal vorkamen. Die übrigen vier Bäume – das sind Eiche, Ölbaum, Buche und Birke – kamen hingegen nur einmal im gesamten Jahr vor. Während jene Bäume, die zweimal pro Jahr aufschienen, je zwei Zeitabschnitte à circa zehn Tage dominierten, herrschten jene Bäume, die nur einmal pro Jahr vorkamen, jeweils nur über einen einzigen Tag. Gleichzeitig wurden jedem Baum typische Wesenszüge zugeschrieben, die auf jene Menschen übertragen wurden, die in dessen Phase das Licht der Welt erblickten.

An dieser Stelle soll nicht verschwiegen werden, dass das keltische Horoskop umstritten ist: Es gilt als erwiesen, dass es auf die Journalistin Paule Delsol zurückgeht, die es vor rund vier Jahrzehnten für die französische Zeitschrift „Marie Claire“ entwickelte. Ungeachtet dessen erzielt das Baumhoroskop erstaunliche Trefferquoten, die noch höher sind, wenn es auf Grundlage der westlichen Astrologie berechnet wird, wie das auf diesem Portal der Fall ist!