Das Kartenlegen wird auch Kartomantie (Kartenlegekunst) genannt, ist ein Teil der Wahrsagekunst. Das Kartenlegen soll es laut Überlieferungen im 7. Jahrhundert in China mittels Holztafeldruck entstanden sein. In Europa wurden die Karten erst im 15. Jahrhundert wahrscheinlich durch Zigeuner bekannt. Richtig Populär wurden sie erst im 18. Jahrhundert durch verschiedene Berühmtheiten wie Madame Lenormand und Susanne Kipper . Einige Kartendecks entstanden aus der Not heraus, da zwischen dem 1. Und 2. Weltkrieg die Wahrsagekarten verboten wurden, entstanden zum Schein Spielkarten die zum legen verwendet werden konnten (Skatkarten) Mit Hilfe verschiedener Kartendecks (Lenormand, Kipper, Tarot und Engelskarten) versucht der Kartenleger etwas über Situation, Personen oder Zukunft in Erfahrung zubringen. Der Kartenleger mischt dazu die Karten und legt sie in bestimmten Legearten aus und versucht aufgrund der Position und der Einzeldeutung ein Gesamtbild über die Problematik der Person zusehen. Da es verschiedene Legearten gibt ändert sich nichts daran das es immer mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zutun hat, auch an den Deutungen der einzelnen Karten ändert sich dadurch nichts. Da es verschiedene Kartendecks gibt kann man nicht sagen welche Karten für welche Probleme geeigneter sind. Dieses kommt eher auf den Kartenleger an wie gut oder schlecht er die Karten lesen kann. Viele Kartendecks haben auch Gemeinsamkeiten wegen des gleichen Ursprungs, wie z.B. die Kipperkarten und die Tarotkarten. Hier ein Beispiel. Der Todesfall beim Kartenlegen mit den Kipperkarten, zeigt an das sich was verändert oder das eine Situation oder eine Beziehung zu Ende geht. Der Tod aus den Großen Arkana (in beiden Fällen nicht wörtlich nehmen) sagt im Prinzip dasselbe aus. Das nur ein Beispiel für die Gemeinsamkeiten der einzelnen Kartendecks. Zeitangaben mittels der Karten sind schwer, obwohl es einige Kartendecks gibt die genaue Zeitangeben haben. Da Zeit etwas Relatives ist und wir ganz alleine bestimmen wie schnell wir ein Problem oder Situation verarbeiten, sind Zeitangaben mittels Karten der falsche Weg. Karten sollten nur als Orientierungshilfe gedacht und gesehen werden, nicht zur Problem- oder Situationslösung benutzt werden. Karten könne nur Tendenzen und Wege zeigen, bestimmen über unseren Weg sollten wir aber selber.