Diese Karten stammten aus dem 18. Jahrhundert und sind nach Motiven von Madame Lenormand entstanden. Die Lenormandkarten gibt es in 2 Versionen, einmal das große Deck (52-54 Karten) und das kleine Deck (36 Karten). Das große Deck ist umfassender und mit Motiven der griechischen Mythologie, Sternenbilder, Geomantie, Talismane, Blumen, Skatkarten und der Kabbala ausgestattet. Das kleine Deck wird heute am meisten benutzt. Lenormandkarten unterscheidet man in Sach- und Personenkarten. Die Personenkarten sind z. B. die Dame (Karte Nr. 29) der Herr (Karte Nr. 28) das Kind (Karte Nr. 13) als Sachkarten sind das Buch (Karte Nr. 26) der Ring (Karte Nr. 25) usw. Dann gibt es da noch solche die Personen und Sachen darstellen. Wie z.B. der Bär (Karte Nr. 15) – er ist eine Personenkarte, kann eine ältere Person, Chef, Anwalt oder Unternehmer sein. Als Sachkarte gesehen steht er für Besitz, Stärke, Kraft. Auch Situationen können mit den Lenormandkarten dargestellt werden. Die Situationskarten werden unter die Sachkarten gezählt. So zeigt die Sonne (Karte Nr. 31) Energie und Glück an, die Wolken (Karte Nr. 6) spricht auch unter anderem von Unklarheiten. Bei einer Legung werden die Bedeutungen der einzelnen Karten durch die umliegenden beeinflusst, entweder zum positiven oder negativem.