Skatkarten

Das Legen mit den Skatkarten wird auch Kartomantie genannt.

Woher die Karten kommen ist nicht bekannt, sicher ist nur, dass sie kein westliches Produkt sind, sondern eher ein östliches. Das was wir ungefähr wissen ist, das die Karten erstmals in Indien und China auftauchten, aber wahrscheinlich früher entstanden sind.

Wieso 32 Karten ? Dies beruht wahrscheinlich auf die Druckkunst die sich damals in den Anfängen befunden hat und Liefertermine ihr übriges taten. Die Karten wurden nicht aus Sparsamkeit reduziert, sondern vielmehr wegen ihrer Handhabung. Ob die Karten aber zum Kartenlegen oder zum Spielen benutzt wurden ist nicht überliefert.

Das Kartendeck besteht aus 32 Karten und wurde angeblich von den kleinen Arkana abgeleitet. Wobei die kleinen Arkana aus 56 Karten bestehen. Wenn wir davon ausgehen das sie an die Tarot Karten angelehnt sind, können wir die Karten der Stäbe mit den Kreuzkarten, die Kelche mit dem Herz, die Münzen mit Karo und die Schwerter mit dem Pik vergleichen.

Die Skatkarten werden erst seit dem 19. Jahrhundert zum Wahrsagen genutzt. Da sie zu dieser Zeit etwas neues waren, benutzten sie jede Gelegenheits- Wahrsagerin und –Kartenlegerin des 19. Jahrhunderts. Auch ihre Deutung war zu dieser Zeit sehr individuell und hatte mit den Tarot Karten nichts zutun. Die Deutung der 32 Karten stammt ausschließlich von den Tarot Karten und hat nichts mit dem zu tun was in überlieferten Deutungen aus dieser Zeit vorhanden ist.

Es gibt verschiedene Legungen mit den Skatkarten(Hintereinander, Dreierlegung, Zweierlegung).Es ist aber egal welches Legesystem man wählt sie nehmen immer bezug auf die Karten und weißen auf Verbindungen hin.

Aber wie auch im Tarot können die Karten nur Wege zeigen, welchen Weg wir gehen das Entscheiden wir selbst.