Genau kann man den Ursprung der Kipper Karten nicht nachvollziehen. Es gibt zwei Theorien darüber die eine spricht von einem Ursprung im 14. Jahrhundert und andere führen sie auf die Deutsche Frau Susanne Kipper zurück.
Sie lernte von Zigeunern mittels Zigeuner Karten die Zukunft zu deuten. Sie lebte und arbeitete in Berlin (machte aber auch viele Reisen durch Deutschland) und hatte dort auch großes Ansehen mit ihren Karten. In Bayern jedoch hatte sie keinen Erfolg mit ihren Karten
Leider sind aussagekräftige Unterlagen wohl den Kriegen und dem Feuer zum Opfer gefallen,
Sie entwarf ca. 1870 die ersten Kipper- Wahrsagekarten mit der Verpackungsaufschrift „Wahrsagekarten bester Art, womit jedermann sich selbst die Karten aufschlagen und in die Zukunft sehen kann“ mit einem Begleitheftchen das eine genaue Anleitung zur Legung und Bedeutung der Karten beinhaltete. Sie wurde von ihrer Zeit in München bei der Motivwahl inspiriert.
Durch den Deutsch- Französischen Krieg konnte sie nicht mehr auf ihre Karten zurückgreifen und musste sich dadurch neue Karten selber machen und sie mit ihren eigenen Motiven ausstatten. Sie gestaltete insgesamt 36 Karten, mit 6 Personenkarten. Die Karten von ihr geben eindeutig die Gründerzeit wieder.